Versorgungsausgleich bei Scheidung — was Beamte wissen müssen

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Bei der Scheidung werden alle während der Ehe erworbenen Versorgungsanrechte hälftig geteilt — das gilt auch für Beamtenpensionen. Bundesbeamte und Landesbeamte unterliegen unterschiedlichen Teilungsregeln: Bundesbeamte der internen, Landes- und Kommunalbeamte in der Regel der externen Teilung.

Wie wird bei einer Scheidung der Versorgungs­ausgleich berechnet?

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Der Versorgungsausgleich folgt dem Halbteilungsgrundsatz: Jedes während der Ehe erworbene Versorgungsanrecht wird hälftig aufgeteilt — und zwar jedes Anrecht einzeln. Die Berechnung erfolgt durch die jeweiligen Versorgungsträger, nicht durch das Gericht. Der Stichtag für das Ende der Ehezeit ist entscheidend.

Gekündigt worden — wann haben Sie Anspruch auf eine Abfindung?

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Einen automatischen Abfindungsanspruch gibt es im deutschen Arbeitsrecht nicht. Die Abfindung muss erkämpft oder ausgehandelt werden. Die wichtigste Frist: Nur drei Wochen ab Zugang der Kündigung für eine Kündigungsschutzklage. Wer diese Frist verpasst, verliert in der Regel seine Rechte.

Aufhebungsvertrag als Führungskraft: Worauf es wirklich ankommt

Für Führungskräfte hat ein Aufhebungsvertrag eine eigene rechtliche Dimension. Leitende Angestellte nach § 14 Abs. 2 KSchG sind besonders zu beachten: Der Arbeitgeber kann bei einer Kündigung einen begründungsfreien Auflösungsantrag stellen. Gleichzeitig ist das Sperrzeit-Risiko beim Arbeitslosengeld ein zentraler Verhandlungspunkt.

Anfechtung Ehevertrag nach 10 Jahren – was ist noch möglich?

Die Anfechtung eines Ehevertrags ist nach Ablauf von zehn Jahren seit Vertragsschluss gesetzlich ausgeschlossen. Das bedeutet aber nicht, dass nichts mehr möglich ist: Sittenwidrigkeit und Ausübungskontrolle nach dem BGB kennen keine solche Frist und können auch noch Jahre später greifen.